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Sample-Sätze für Hauptwerk

Lässt sich Hauptwerk an unterschiedliche Nutzer-Ansprüche anpassen?
Das Programm gibt es für Windows- und Apple-Rechner in den Editionen Basic und Advanced. Bei der Basic Edition sind einige Funktionen wie Mehrfach-Touchscreen-Ansteuerung, generelle Windmodellierung, Mehrkanal-Audioausgang, registerweise Intonation und Erzeugung von MIDI-Ausgangsbefehlen nicht zugänglich; außerdem ist die Polyphonie etwas verringert. Eine Basic-Lizenz lässt sich immer auf die Advanced Edition erweitern. Hier ist dank leistungsfähigerer Rechner und software-interner Maßnahmen die mögliche Polyphonie auf nicht weniger als 32768 Stimmen erhöht worden. Ganz risikolos kann man Hauptwerk mit der Free Edition ausprobieren; sie ist mit einer wiedererneuerbaren 90-Tage-Lizenz zu betreiben, hat zwar einige Funktionsbegrenzungen, eignet sich aber gut für das Sammeln eigener Erfahrungen, zumal es mehrere frei ladbare Sample-Sätze für Orgeln gibt.

Kann ich Hauptwerk und die Sample-Sätze auf mehreren Rechnern installieren?
Der Einsatz der Vollprogrammeditionen ist mit einer Lizenz verbunden, die in einem Hardware-Schutz (Dongle) verschüsselt und mit dem Benutzernamen verknüpft ist. Er kann sowohl auf Windows- als auch auf Apple-Rechnern eingesetzt werden. Der Dongle schaltet - sobald er in einem USB2.0-Port steckt - die entsprechende Edition frei. Für jeden Rechner ist daher eine separate Lizenz zu erwerben. Da sich Sample-Sätze in die Lizenzvergabe mit einbeziehen lassen; gilt für sie dann das Gleiche wie für die Hauptwerk-Software. Es bleibt den Sample-Anbietern überlassen, welchen Gebrauch sie davon machen. Die Dongles sind für Windows- und Apple-Systeme gleich.

Wie sieht die virtuelle Orgel auf dem Bildschirm aus?
Der Computermonitor lässt sich mit Tab-Feldern meist auf mehrere Fenster umschalten, wobei der Spieltisch nur eines davon ist. Dargestellt werden alle Bildelemente, die zur interaktiven Bedienung nötig sind: Manual- und Pedaltasten, Register, Setzer und Schweller - alle mit virtueller Beweglichkeit. Natürlich sind diese Elemente entsprechend der Vorbildorgel beschriftet. Wie detailgetreu der Spieltisch ist, hängt von den Vorstellungen des Sample-Produzenten ab; jedenfalls erlaubt Hauptwerk ausgesprochen fotorealistische Darstellung.
Da der Monitor-Bildschirm wesentlich kleiner ist als ein Originalspieltisch, sind natürlich Kompromisse einzugehen, damit die Bedienbarkeit per Maus oder - weitaus ergonomischer - per Touchscreen erhalten bleibt, sofern man keine vorbildnahe Steuerung mit externen Schaltern/Tastern über eine MIDI-Schnittstelle einrichtet. Sehr praktisch ist eine zweifache Darstellung des Spieltisches, entweder nutzt man diese für zwei Registerfelder, die rechts und links vom Spieltisch angeordnet werden oder man verwendet eine davon für die vergrößerten Abbildung von Registerzügen, Setzern und Koppeln - dies sogar in Porträt-Darstellung, so dass der Zugriff darauf bei Touchscreen-Betrieb ergonomisch günstiger wird.
Bei importierten Orgeln aus der Vorgängerserie HW1.X sind die aktiven Stellelemente des virtuellen Orgelspieltisches nur innerhalb eines fest vorgegebenen Schemas, dies aber in funktionsfähiger Weise möglich.
Andere, zu einer bestimmten Orgel gehörende Fenster - sofern Sie vom Sample-Produzenten vorgesehen sind - betreffen allgemeine und werkbezogene Setzervoreinstellungen, die Programmierung des Crescendoschwellers und eine in Echtzeit arbeitende Windanzeige.

Der Originalspieltisch einer Skinner-Orgel......und in Hauptwerk 3.00. (Brett Milan)

Z. Z. kein Bild verfügbar!

Kann man auch Fußschweller anschließen, und wie verhält es sich mit Rollschwellern (Crescendpedal)?
Die Einrichtung ist ausgesprochen unkompliziert, sofern solche Dynamikhilfen vom Sample-Anbieter vorgesehen sind. Einer oder mehrere Fußschweller wirken auf diejenigen Werke der Orgel, für die ein Schwellkasten (Enclosure) eingerichtet ist. Eine realistische Modellierung des Schwellers mit gleitender, lautstärkeabhängiger Obertonveränderung sowie ein voll funktionsfähiger, vom Benutzer programmierbarer Rollschweller/Crescendowalze gehören zum Funktionsumfang von HW 3.00 an aufwärts. Durch seine freie Programmierbarkeit sowohl im Crescendo als auch im Decrescendo kann ein virtuelles Crescendopedal solchen Einrichtungen in realen Pfeifenorgeln deutlich überlegen sein. In Hauptwerk 4.1 lassen sich solche Elemente sogar in der Master-Ebene hinzufügen, wenn der originale Sample-Satz diese nicht vorsieht.

Wie klingt eine virtuelle Orgel?
Ganz allgemein gesagt reproduziert Hauptwerk zunächst die wesentlichen Eigenschaften von Orgeln in dem Maße, wie die Samples sie eingefangen haben und wieviel Interaktion mit dem Raum vorhanden ist. Atmosphärischer Luftdruck, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und besonders der je nach Anzahl der gespielten Töne und ihrer Fußlage sich stets verändernde Spielwind - alle diese Faktoren mit ihren Einflüssen auf den Klang einer Pfeifenorgel und damit auch ihres virtuellen Abbildes werden zusätzlich in einem komplexen Rechenvorgang in Echtzeit in ihrer Wirkung nachgebildet. Selbstverständlich sind diese Effekte in ihrer Wirkung von kaum merkbar bis übertrieben zu dosieren. Der Tremulant ist ebenfalls auf überaus realitätsnahe Weise zu simulieren, da er spezielle Tremulant-Samples zur Modellierung verwendet. In Hauptwerk kann man überdies mit einem Mausklick die Gesamtstimmung eines Instruments oder auch seine Temperatur nach unterschiedlichen Stimmungsschemata ändern - eine Erfahrung, die nur die virtuelle Orgel so unkompliziert ermöglicht.

Wo kann man Demo-Clips von virtuellen Orgel hören?
Links zu MP3-Clips enthalten die Seiten von Milan Digital Audio sowie die URLs der entsprechenden Sample-Anbieter. Praktisch sind zu jeder Bauperiode eines Instrumentes Klangbeispiele von Werken typischer Komponisten vorhanden. Ein reichhaltiges Demo-Angebot gibt es beispielsweise unter www.contrebombarde.com. Werden die Pfeifensamples recht nachhallarm aufgenommen, könnte man dem Instrument digital erzeugten Hall nach eigenen Vorstellungen hinzugefügen. Bei vielen aktuell angebotenen Sample-Sätzen, die sich um authentische Raumwiedergabe bemühen, ist dies allerdings überflüssig; teilweise ist das Abschneiden von Sample-Nachhallphasen und damit ein künstliches "Trockenlegen"sogar blockiert. Einige Sample-Anbieter haben Instrumente in einer Surround-Fassung im Angebot und Milan Digital Audio bietet bei einige Sample-Sätzen eine Mischmöglichkeit zwischen zwei Perspektiven (nahe an der Orgel/entfernter aus dem Kirchenraum) an.

Woher bekommt man Software und Samples?
Das Hauptwerk-Programm in der jeweils aktuellen Version im Online-Shop von Milan Digital Audio zu beziehen; eine komplette Zusammenstellung aller Updates, Preise und weitere Detailinformationen erhät man ebenfalls dort. Bei der Bestellung ist zunächst anzugeben, für welche Rechnerfamilie die Lizenz gelten soll und ob man sie für die Basic- oder die uneingeschränkte Advanced-Edition erwerben möchte. Auch eine voll funktionsfähige Demo-CD-ROM wird angeboten. Die Bezahlung kann über PayPal erfolgen. Inzwischen gibt es in Deutschland einige Anbieter für die Hauptwerk-Software und Sample-Sätze; entsprechende Links enthält die Orgelbits-Leitseite.
Wegen seiner realistischen Spielmöglichkeiten und der überzeugenden Vorbildnähe hat Hauptwerk im Lauf der letzten Jahre den Begriff der "virtuellen" Orgel in eine bis dato unbekannte Qualitätsebene für das rechnergestützte Spielen von Orgeln gehoben. Damit verbunden bietet sich bietet sich dem Orgelfreund eine reiche Auswahl von Instrumenten aus mehreren Epochen, Provenienzen und mit vielfältigen Dispositionen. Noch immer gibt es einen umfangreichen Bestand an Sample-Sätzen für HW1. Sie lassen sich zwar in das aktuelle Programm importieren, sind aber in ihrer Klangrealistik gegenüber 'echten' Sample-Sätzen für Hauptwerkder aktuellen Version deutlich eingeschränkt.
Anfänglich sollten zwar modifizierte Versionen von sehr frühen Sample-Sätzen erscheinen; inzwischen scheint es jedoch, dass die Sample-Satz-Produzenten die funktionellen Anforderungen der neuen HW-Generation gleich bei der Aufnahme so umfassend berücksichtigen müssen, dass ein Umarbeiten früherer v1.xx-Versionen trotz allen Aufwands zu nicht mehr akzeptablen klanglichen Kompromissen führt. Andererseits hat dies auch eine gewisse Rückwirkung auf die Nutzer von Hauptwerk: Sie sollten aus diesem Grunde immer die aktuelle Version der Software einsetzen, um erweiterte Funktionen, derer sich auch die Sample-Sätze bedienen, in vollem Umfang nutzen zu können.
Ein Hinweis in eigener Sache: Das inzwischen umfangreiche Angebot an Sample-Sätzen macht es kaum möglich, jeden von ihnen mit einer ausführlichen Rezension in Orgelbits zu präsentieren, zumal sie die Überlassung eines entsprechenden Sample-Satzes voraussetzt. Die ursprüngliche Bereitschaft der Anbieter hat sich dieser Hinsicht stark verringert. Aus diesem Grunde ist es nicht mehr sinnvoll, die Besprechung von Sample-Sätzen fortzuführen.. Wer sich über das aktuelle Angebot infomierten möchte, findet zu diesem Zweck reichlich Quellen im Internet. Beispielsweise enthält die niederländische Web-Site www.pcorgan.com/SampleSetsEN.html eine ständig aktualisierte Liste aller Sätze. Die nachstehenden Besprechungen bleiben weiter erhalten, da sie auch einen Rückblick auf der Anfänge von Hauptwerk ermöglichen.

Die nachstehenden Links führen zum jeweiligen Anbieter und zur Besprechung einer Auswahl auf den Orgelbits-Seiten. Milan Digital Audio führt eine ständig aktualisierte Liste und bietet Links zu einigen Sample-Sätzen, darunter auch zu einigen frei herunterladbaren. Daneben gibt es Tabellen des beachtlichen Angebotes, sortiert nach Manualanzahl, Speicherbedarf, Preis und Anbietern bei Brian Wolfe/MidiOrgan.

Crumhorn-Labs
  • Bisher angebotene Sample-Sätze für HW 1 sind nicht mehr erhältlich. Die Orgel der St. Anne-Kirche, Moseley, ist in einer Neuaufnahme Bestandteil sowohl der MAC- als auch der Windows-Ausgabe auf der CD bzw. der Online-Datei der jeweils aktuellen Hauptwerk-Version.
  • Milan Digital Audio (MDA)
  • Silbermann-Orgel Marienkirche, Rötha (ab HW 2).
  • Silbermann-Orgel Kirche St. Georgen, Rötha (ab HW 2).
  • Skinner-Orgel der Kirche Our Lady of Mount Carmel in Chicago, Illinois, als Übertragung einer großen amerikanischen Konzertorgel (ab HW 2).
  • Compenius-Orgel Opus 1 von Yves Petit-Clerc/Teil 1 und Teil 2 (HW 1).
  • Buzard-Orgel der Universität von Illinois (HW 1).
  • Orgel von Casavant Frères der Grace Lutheran Church, Champaign, Illinois (HW 1).
  • 2/8-Wurlitzer-Theaterorgel des Virginia Theatre, Champaign, Illinois, in der Version für (ab HW 2).
  • Arp-Schnitger-Orgel der Kirche St.-Peter-und Paul in Cappel (ab HW 2).
  • Masterworks-Theaterorgel MW3-31. (ab HW 2).
  • Die Mutin-Cavaillé-Coll-Orgel von Metz.
  • E.M.Skinner-Orgel der Kirche Our Lady of Mount Carmel in Chicago, Illinois, aus der MasterWorks-Serie mit hallfreien Samples (ab HW 2).
  • Die große Hinsz-Orgel der St.- Nicolaas- oder Bovenkerk in Kampen in drei Teillieferungen (ab HW 3).
  • Die Father-Willis-Orgel der Kathedrale von Salisbury in drei Teillieferungen. (ab HW 3). Die Lieferung der Teile II und III steht noch aus.
  • Links auf den Webseiten von Brett Milan führen zu eindrucksvollen, vorwiegend live eingespielten Klangdemos von jeder Orgel.

    OrganART Media
    Im Rahmen seines Projektes "Europäische virtuelle Kirchenorgeln" nimmt Prof. Helmut Maier Sample-Sätze für Hauptwerk auf, von denen jeder typisch für eine bestimmte Bauperiode und Provenienz ist.
  • Positiv in der Schlosskapelle von Griebenow (ab HW 2).
  • Engelfried-Orgel, Gönningen (HW 1).
  • Silbermann-Orgel im sächsischen Reinhardtsgrimma (ab HW 2).
  • Carboni-Orgel in Valsolda/Italien (HW 1).
  • A.Cavaillé-Coll-Orgel von Mainz-Bretzenheim (HW 1).
  • Mehmel-Orgel in Nehringen/Vorpommern (HW 1).
  • Orgel der Frères Jullien in Roquemaure/Languedoc (HW 1).
  • Ducroquet-Cavaillé-Coll-Orgel in Aix-en-Provence . Die Version für HW 2/3 ist inzwischen nochmals in überarbeiteter Form erschienen.
  • Orgel von Gaetano Callido; Boara Polesine/Rovigo, Veneto, Italien (HW 1).
  • Bosch-F.C-Schnitger-Orgel von Vollenhove mit den Ergänzungen der Version 2.2. (ab HW 2).
  • Die Garcia-Martinez-Orgel von Frechilla (Palencia), Spanien (ab HW 2).
  • Die Orgel von Duurswoude, Friesland, des Arp-Schnitger-Sohnes Franz Caspar.
  • Die spätromantische Orgel in Dortmund von Wilhelm Sauer aus dem Jahre 1904 (Teile I/II).
  • Der Sample-Satz der Engelfried-Orgel, Gönningen für HW 3.xx
  • Der Sample-Satz der Trost-Orgel, Waltershausen Teil 1 und Teil2
  • Die Huß-Schnitger-Orgel von St. Cosmae in Stade
  • Die Andreas-Silbermann-Orgel von Ebersmünster, Elsass
  • Alle aufgeführten Orgeln sind per Internet direkt beim Sample-Anbieter zu bestellen, können jedoch auch über PC und Musik, Uwe Horche und Sakralorgelwelt, Peter Voitz, bezogen werden.

    Sonus Paradisi/Hauptwerk-cz
    Jiri Zurek bietet mehrere Orgeln aus Tschechien an. Ein Teil des Erlöses aus den Sample-Sätzen wird für dringend notwendige Restaurationsarbeiten vieler Instrumente verwendet. Von allen HW-1-Versionen sind Upgrade-Packungen für HW 3 erhältlich. Auch Cembali und ein Klavichord sind als Shareware herunterladbar.
  • Johann-Ignaz-Schmidt-Orgel in Peruc (HW 1/ab HW 2 - nicht mehr erhältlich!).
  • Orgel der Klosterkirche von Zlata Koruna (HW 1/ab HW 2).
  • Orgel der gothischen Dreieinigkeitskirche von Smecno. Sie ist das älteste erhaltenen Instrument der Republik Tschechien. Auch eine kostenlose Mini-Ausgabe ist erhältlich. (HW 1/ab HW 2).
  • Orgel von Doksy-Kruh, ein Instrument aus dem Jahre 1672 (ab HW 2- nicht mehr erhältlich!).
  • Die viermanualige Konzertorgel von Litomysl, gebaut 2001 (ab HW 2).
  • Das erste Klavichord (ab HW 2).
  • Die Rieger-Orgel (1932) von Doksy (ab HW 2 - nicht mehr erhältlich!).
  • Die Bosch-Orgel in Santanyi/Mallorca (ab HW 2).
  • Der Nachbau eines Mietke-Cembalos aus einer tschechischen Werkstatt (ab HW 2). Inzwischen ist auch eine kostenpflichtige erweiterte Version mit Pedal und weiteren Registern exklusiv von www.pc-und-musik.com beziehbar.
  • Die Schnitger/Flentrop-Orgel der Groote Kerk in Zwolle. (ab HW 2).
  • Die Silbermann-Orgel der Petri-Kirche in Freiberg, Sachsen (ab HW 3.1).
  • Die Môcnik-Orgel in Velosovo (Slovenien) (ab HW 3.1) und ihre dreimanualige Erweiterung von Al Morse.
  • Die Isnard-Orgel von St. Maximin in der Provence (ab HW 3.1) als vollständige Neuaufnahme. Auch eine Demofassung ist erhältlich.
  • Der tschechische Nachbau eines Rückers-Cembalos aus dem Jahr 1624.
  • Die Formentelli-Orgel nach dem Vorbild von Dom Bedos/Roubo in Rieti/Italien (HW 4). Teil 1 und Teil 2.
  • Ariaan Hoogendijk Virtual Pipe Organs
  • Orgel von Marcussen und Søn in der St.Stefanuskirche, Moerdijk/Nordbrabant, Niederlande (HW 1).
  • Orgel von Steevens/Van Assendelft der Waalse Kerk, Leiden, Niederlande (schon längere Zeit angekündigt)
  • Prospectum
    Die Sampling-Prjekte von Prospectum dienen gleichzeitig zur Finanzierung von Spenden.
  • Die Rensch-Orgel der St. Michael-Kirche in Neckargartach (HW 1) ist nicht mehr erhältlich.
  • Kaul-Orgel der Johannes-Kirche, Weinsberg (HW 1 und Import in HW2/3).
  • Mühleisen-Orgel der Kirche St. Cornelius Und Cyprian, Biberach (HW 1).
  • Die Johann-Adam-Ehrlich-Orgel in Bad Wimpfen (HW 1) ist nicht mehr erhältlich.
  • Orgel von Radeker&Garrels, Anloo/NL(HW2/3).
  • Eine Truhenorgel von Tzschökel Orgelbau (HW4. (Ein gut klingendes Instrument, so recht geeignet für den Einstieg in Hauptwerk).
  • Inspired Acoustics
    Die ungarische Firma hat als Erstlingswerk die 92-Register-Orgel im Béla Bartok-Saal des Budpester Palastes der Künste gesampelt.
  • Mühleisen/Pécsi-Orgel (ab HW 3.11).
    Das sehr umfangreiche virtuelle Instrument kann von den Webseiten des Anbieters heruntergeladen oder als USB Thumb Stick bezogen werden. Auch eine Demo-Version ist verfügbar.
  • Orgel von Pusztaszabolcs , die älteste spielbare Barockorgel Ungarns als Sample-Satz (ab HW 3.21).
    Das virtuelle Instrument kann von den Webseiten des Anbieters heruntergeladen oder als DVD bezogen werden. Auch eine Demo-Version ist verfügbar.
  • Die Rieger-Kloss-Orgel der Matyas-Kirche in Budapest , ein umfangreiches Instrument mit 85 Registern in acht Varianten (ab HW 3.21).
  • Hier geht es zu Teil II der Besprechung.
  • Die Pécsi-Mühleisen-Orgel als Gravissimo-Edition (ab HW 3.21).
    Die verschiedenen Versionen des virtuellen Instrumentes lassen sich von den Webseiten des Anbieters herunterladen oder sind als Retail-Box zu beziehen.
  • Christian Datzko
  • Heimorgel von Dieter Ott (HW 1).
    Das virtuelle Instrument kann kostenlos von den Webseiten des Anbieters heruntergeladen werden oder ist evtl. als CD-ROM zu beziehen. Ein Modifikationssatz erlaubt vollwertigen Einsatz ab HW 2.
  • Der geeignete Einstieg in Hauptwerk!

    Lavender Audio
    Die englische Firma hat sich inzwischen einen guten Ruf unter den Sample-Anbietern erworben.
  • Hart-Orgel der St. Lawrence-Church in Little Waldingfield, Suffolk.
  • Die Father-Willis-Orgel in St. Bartholomew, Groton, Suffolk.
  • Die South Suffolk Organ , eine Composite-Orgel aus den beiden oben stehenden, ergänzt durch mehrere Register.
  • Die dreimanualige Binns-Orgel (1901) in der Old Independent Church von Haverhill, Suffolk als Full Version und erweitert als Extended Version.
  • Die große Kathedralorgel von Hereford in der Provinz Canterbury, erbaut von Father Henry Willis. Teil 1 und Teil 2.
  • Sygsoft NL
  • Die Orgel der Gebrüder Vermeulen te Weert in Heteren (HW 1).
    Das virtuelle Instrument ist als CD-ROM zu beziehen.
  • Die Arp-Schnitger-Orgel von Eenum, Provinz Groningen, für HW 1. Die Adaption für HW 3 ist beim Sample-Anbieter erhältlich.
  • Das unten erwähnte Bezemer-Cembalo ist auch in einer Variante mit hoch aufgelöstem Sample-Format für HW 3 erschienen.
  • Die Orgel von Krewerd - die älteste spielbare der Niederlande (ab HW 2).
  • Die vanLeeuwen-Orgel in der Boezemkerk von Bolnes bei Rotterdam (ab HW 2).
  • Die Christiaan-Müller-Orgel in Oosterwijtwerd in der Provinz Groningen (ab HW 2). Der Sample-Satz ist bei Crumhorn-Labs frei herunter zu laden.
  • Orgel der Petruskirche in Leens von Albertus Anthoni Hinsz in der Provinz Groningen (ab HW 2).
  • Die Peteghem-Orgel in Haringe/Belgien (ab HW 2, vorzugsweise HW 3.11).
  • Van-Oecklen-Orgel in Wirdum, Provinz Groningen (vorzugsweise ab HW 3.00).
  • Die Bambusorgel von Roeselare, Belgien (vorzugsweise ab HW 3.00).
  • Die Orgel von Eekman / de Mare in Midwolde, Niederlande (ab HW 3.00).
  • Exemplum Organum
    Die kanadische Firma hatte bereits einen Sample-Satz für HW 1 angeboten.
  • Die Casavant-Frères-Orgel in Oshawa, Ontario (ab HW 2). Seit Januar 2010 ist eine Erweiterung erhältlich.
  • Dirks Organs
    Dirk Menzenbach hat zwei Orgeln im norddeutschen Raum gesampelt. Der Erläs aus dem Verkauf der Sample-Sätze geht an die entsprechenden Gemeinden, um die Pflege der Instrumente zu unterstützen
  • Orgel von Furtwängler & Hammer (1915) in Wustrow/Wendland.
  • Eine einmanualige Orgel von Joachim Richborn (1681), Buttforde/Ostfriesland.
  • Pipeloops
    Die von Dr. Reiner Suikat geleitete Firma bietet Dienstleistungen für Hauptwerk-Sample-Sätze an. Inzwischen sind auch mehrere Orgeln - ursprünglich für ein anderes Softsampler-System produziert - als Übernahme im Programm. Daneben gibt es eine dampfbetriebene US-amerikanische Calliope.
  • Die Schyven/van-Bever-Orgel von Notre Dame de Laeken (Belgien) (ab HW 2).
  • Die Silbermann-Orgel von Groß-Hartmannsdorf (ab HW 3).
  • Keymedia Productions
    Die australische Firma hat sich dem Sampeln von Theaterorgeln gewidmet.
  • Die Connoisseur-Serie im Stufenausbau (ab HW 2).
  • Organ Expressions
    Die in Joplin, Missouri, stationierte Firma bietet ein vielseitiges Komponentenprogramm rund um die digitale Orgel. Neuerdings befasst sie sich unter ihrem Chef Gary Jordan mit dem Sampeln von Orgeln für Hauptwerk.
  • Die Orgel von Kilgen&Sons in der First United Methodist Church, Coffeyville, Kansas (ab HW 3).
  • Virtual Organs NL
    Die niederländische Firma hat einen ersten Sample-Satz als kostenlose Demoversion veröffentlicht.
  • Das Erstlingswerk: Die Walcker-Orgel der Groote Kerk von Wildervank (ab HW 2).
  • Andere Instrumententypen für Hauptwerk

    Wenn auch die Pfeifenorgeln im Angebot von Hauptwerk-Sample-Sätzen überwiegen, so eignet sich die Software in gleicher Weise zum Spielen anderer Instrumentengattungen. Das Harmonium und andere windbetriebene Intrumente sind für die Möglichkeiten der Windmodellierung in HW 3 wie geschaffen. Daneben lassen sich Cembali, Clavichorde und andere, in ihrer Anschlagdynamik vergleichsweise starre Instrumente übertragen. Da es nur um wenige Fußlagen und damit um vergleichsweise geringe Polyphonie geht, kann Hauptwerk mit wenig RAM ungeloopte Samples in voller Länge vom Anreissen der Saite bis zum Ausklang abspielen - kein Vergleich etwa zu den mehr als bescheidenen Nachahmungen im GM-Repertoire.

    Cembali/Spinett/Clavichord
    Milan Digitalaudio nutzt Hauptwerk für die Wiedergabe eines zweimanualigen Saxon-Cembalos von Willaert Martin, das durch seinen Klangrealismus verblüfft und sogar mit einigen zusätzlichen Samples als Pedalcembalo gespielt werden kann.

    Jean Yves Garet bietet den Sample-Satz eines Cembalos als kostenlosen, aber mit einer Registrierung verbundenen Download an. Orgelbits hat sich dieses Blanchet-Cembalo angesehen; es lässt sich ebenfalls mit einem Pedal ergänzen.
    Über ein attraktives italienisches Spinett vom gleichen Anbieter berichten wir hier.
    Die Sample-Sätze sind frei ladbar.

    Das erste Clavichord für Hauptwerk ist bei den Instrumenten von Sonus Paradisi aufgeführt.

    Der gleiche tschechische Produzent von Sample-Sätzen hat schon länger ein Cembalo als Kopie nach Mietke und ab Nov. 2011 die Kopie eines Rückers-Instruments im Programm. Von Sygsoft (NL) kommt die Übertragung eines von einem Amateur gebauten Cembalos nach HW 2 auf diesen Seiten.

    Im November 2004 stellte Paul Delferriere als Erster den Sample-Satz eines historischen Druckwind-Harmoniums für HW 1 aus der Werkstatt von A. Debain vor. Dazu befasst sich Orgelbits einleitend mit dem Thema Harmonium und Hauptwerk.

    Carillon
    Für den Import nach HW 2/3 eignet sich ein großes dreimanualiges und kostenlos ladbares Carillon, das von Leo Christopherson zusammengestellt wurde. Zur Besprechung geht es hier.
    Eine Anmerkung zu den Besprechungen: Da die Anzahl der aus mehreren Sample-Sätzen zusammengesetzten virtuellen Instrumente (Patchwork-Orgeln) ständig zunimmt, enthält diese Zusammenstellung hauptsächlich authentische, real vorhandene oder deutlich daran angelehnte Instrumente.

    Weitere Links und Informationsquellen
    Wolfgang Schneider betreibt ein deutschsprachiges Portal und ein Magazin mit Themen rund um Hauptwerk. Hier sind mit der Software zusammenhängende Informationen zu finden, dazu gibt es Foren für Diskussionen und Problemlösungen.
    Beispiele aus allen Epochen der Orgelliteratur mit virtuellen Instrumenten aus der ständig zunehmenden Sample-Bibliothek enthält die URL www.contrebombarde.com. Lobenswerterweise sind viele der Clips live eingespielt.
    Eine umfangreiche Enzyklopädie der Orgelregister ist bei Edward L. Stauffs Organstops im Werden. Neuerdings gibt es auch Klangbeispiele von Registern, die verschiedenen Hauptwerk-Samplesätzen entnommen wurden (Java einschalten).

    Noch ein wichtiger Hinweis: Alle aufgeführten Sample-Sätze sind auch mit der Version 4 von Hauptwerk und nachfolgenden spielbar, allerdings haben speziell darauf abgestimmte Instrumente deutliche spiel- und klangtechnische Vorzüge! Diese Version erlaubt zudem eine wesentlich realitätsnäher Gestaltung des virtuellen Spieltische und hat weitaus umfangreichere Funktionen zur Programmierung von Spielhilfen.

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